Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten

Was Sie wissen sollten

Wenn es um die Kosten beim Kauf einer Immobilie geht, denkt man zunächst an den Kaufpreis. Doch hierbei bleibt es leider nicht. Denn der Erwerb von Immobilien zieht einige Nebenkosten nach sich. Daher ist es besonders wichtig, sich hiermit im Voraus zu befassen. Hier finden Sie eine kleine Übersicht, welche dazu zählen, wie hoch diese ausfallen und wer sie wann zu zahlen hat.

Es ist wichtig, sich bereits im Vorfeld mit den Nebenkosten zu befassen. Keinesfalls sollten Sie diese in Ihrer Kalkulation vergessen.

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer fällt bei einem Wechsel des Eigentümers an und wird vom zuständigen Finanzamt erhoben. Ausnahmen bilden Verkäufe, bei denen Käufer und Verkäufer in gerader Linie miteinander verwandt sind.

Wie hoch fällt die Grunderwerbsteuer aus?

Die Höhe legt das jeweilige Bundesland fest. In Niedersachsen beträgt diese 5% des Kaufpreises. Im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt dieser Wert in der Mitte. Denn bundesweit reicht diese Spanne von 3,5% bis 6,5%.

Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?

Grundsätzlich lässt sich hier eine individuelle Regelung treffen. In der Regel wird diese jedoch durch den Käufer übernommen. Denn mit diesem setzt sich das Finanzamt zuerst in Verbindung.

Wann ist die Grunderwerbsteuer fällig?

Die Grunderwerbsteuer fällt einmalig nach der Veräußerung an. Sobald der Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet wurde, erhält der Käufer den Bescheid vom Finanzamt. Dieses kann einige Wochen bis wenige Monate in Anspruch nehmen. Erst nachdem diese entrichtet wurde, stellt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Diese ist zwingend für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch erforderlich.

Notar- und Gerichtskosten

Der Wechsel eines Immobilieneigentümers bedarf zwangsläufig eines notariellen Kaufvertrages und einer Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Das Grundbuch verwahrt das Grundbuchamt des zuständigen Amtsgerichts. Hier erhalten Sie auch den Grundbuchauszug.

Wie hoch fallen die Notar- und Gerichtskosten aus?

Die Höhe der Kosten richtet sich nach der entsprechenden Gebührenordnung. Daher ist es grundsätzlich nicht relevant, welchen Notar sie wählen. Die Kosten fallen immer in gleicher Höhe an. Einen genauen Wert gibt es hierbei nicht. In der Regel betragen die Kosten aber 1,5-2% des Kaufpreises.

Wer zahlt die Notar- und Gerichtskosten?

Die Kosten trägt in diesem Fall grundsätzlich der Auftraggeber. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um den Erwerber. Lediglich die Kosten für die Löschung einer bestehenden Grundschuld zahlt hier der Verkäufer.

Wann werden die Notar- und Gerichtskosten fällig?

Sobald die Eintragungen der Grundschuld, der Auflassungsvormerkung und der Umschreibung vollzogen sind, erhalten sie relativ zeitnah den Gebührenbescheid. Meistens folgt dieses innerhalb weniger Tage bis Wochen.

Maklerprovision

Die Maklerprovision fällt immer dann an, wenn ein Objekt professionell über einen Immobilienmakler verkauft wird. Dieses hat der Vorteil, dass ein Experte involviert ist, der weiß worauf es ankommt und für einen reibungslosen Ablauf sorgt.

Wie hoch fällt die Maklerprovision aus?

Die Höhe der Provision ist von Makler zu Makler unterschiedlich. Der ortsübliche Wert liegt in Niedersachsen bei insgesamt 5-6% zzgl. MwSt. In der Regel also bei 3,57% pro Partei. Wichtig: Ich biete Ihnen einen Rundum-Sorglos-Service bereits ab 1,99% inkl. MwSt! Fragen Sie

Wer trägt die Kosten für den Immobilienmakler?

Grundsätzlich gibt es hier keine feste Regelung. Jedoch sind Verkäufer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern seit dem 23.12.2020 gesetzlich verpflichtet mindestens die Hälfte der Provision zu übernehmen.

Wann ist die Maklerprovision fällig?

Ein Immobilienmakler wird in der Regel nur dann bezahlt, wenn es zu einem notariellen Kaufvertrag kommt. Demnach werden die Kosten nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages fällig.

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